
Die Qualität der Blutzuckerteststreifen ist entscheidend für eine präzise Diabetesbehandlung. Zuverlässige Teststreifen ermöglichen eine präzise Messung des Blutzuckerspiegels und ermöglichen es dem Patienten, seinen Blutzuckerspiegel zu überwachen und fundierte Entscheidungen zur Diabetesbehandlung zu treffen.
Hydrophobe Beschichtungen auf Blutzuckerteststreifen sind entscheidend für genaue und zuverlässige Ergebnisse, da sie verhindern, dass Feuchtigkeit die Testreaktion beeinträchtigt. Dadurch wird eine vorzeitige Sättigung der Streifen und damit eine mögliche Folge ungenauer Messwerte vermieden.
Um die elektrische Leistung zu verbessern, muss die Oberfläche der Goldelektrode makellos bleiben, um einen effizienten Elektronentransfer während der Glucose-Oxidase-Reaktion zu ermöglichen. Verunreinigungen reduzieren die effektive Oberfläche und verfälschen die Strommessung.
Wie reinigt man PET-vergoldete Elektroden zur Blutzuckermessung mittels Plasmabehandlung, um die Hydrophilie zu verbessern, bevor man eine hydrophobe Beschichtung aufträgt?
1. Plasmabehandlung für Hydrophilie:
- Zweck: Entfernen Sie restliche organische Verunreinigungen, führen Sie sauerstoffhaltige Gruppen ein und funktionalisieren Sie die Oberfläche, um die Hydrophilie zu erhöhen.
- Aufstellen: Verwenden Sie ein Sauerstoffplasmasystem wie das Keylink Vacuum Plasma Treatment System VL-80A (oder kundenspezifische Versionen je nach Bedarf).
- Parameter:
- Gas: Sauerstoff und/oder Argon (Kombination)
- Leistung: Die Parameter müssen optimiert werden, um eine Beschädigung von PET oder Gold zu vermeiden (geringe Leistung, kurze Dauer).
- Druck: basierend auf Materialspezifikationen.
- Zeit: Optimieren Sie, um Reinigung und Substratintegrität in Einklang zu bringen.
- Ergebnis: O₂-Plasma führt sauerstoffhaltige Gruppen (-OH, -COOH) auf PET ein und reinigt Goldoberflächen, wodurch die Hydrophilie verbessert wird

2. Anwendung der hydrophoben Beschichtung:
- Zweck: Tragen Sie eine hydrophobe Schicht auf, um den Flüssigkeitsfluss zu kontrollieren oder nicht aktive Bereiche zu schützen.
- Methoden (Auswahl basierend auf der Beschichtungsart):
- Selbstorganisierte Monoschichten (SAMs)
- Polymerbeschichtungen
3. Maskierung (optional):
- Zweck: Mustern Sie hydrophobe/hydrophile Bereiche (z. B. hydrophile Elektroden mit hydrophoben Barrieren).
- Verfahren: Verwenden Sie während der Plasmabehandlung oder Beschichtung Fotolithografie oder physikalische Masken, um aktive Bereiche zu schützen.


