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Vorteile der Kombination von Plasma-Vorbehandlung auf einem Roboterarm und Dosiersystemen für die Massenproduktion.

Erfolgreiche Integration von Keylink PL-50xx Atmosphärische Plasmasysteme in Abfüllanlagen.

Integration der Plasmavorbehandlung Die direkte Anbringung an einem Roboterarm zusammen mit einem Dosiersystem schafft ein hochflexibles und leistungsstarkes Werkzeug für die Massenproduktion und erschließt damit erhebliche Vorteile, die über das hinausgehen, was stationäre Plasmasysteme bieten.

Neben der höheren Präzision und der gesteigerten Flexibilität bietet die Kombination von Plasmavorbehandlung und Dosiersystemen bemerkenswerte Möglichkeiten in der Massenproduktion, insbesondere für Klebe-, Versiegelungs-, Beschichtungs- oder Verkapselungsprozesse.

1. Unübertroffene Flexibilität und Zugänglichkeit für komplexe

Geometrien:

  • 3D-Pfadverfolgung: Der Roboterarm kann die Plasmadüse (und die Dosierspitze) präzise entlang komplexer 3D-Pfade manövrieren und so filigrane Oberflächen, tiefe Hohlräume, Hinterschneidungen, Innenstrukturen oder Bauteile mit mehreren Winkeln bearbeiten, die für stationäre oder lineare Plasmasysteme unzugänglich oder extrem schwer gleichmäßig zu erreichen sind. Beispiele hierfür sind Automobilsensoren, Gehäuse für medizinische Geräte oder komplexe elektronische Baugruppen.
  • Teilerotation/Manipulation: Der Roboter kann das Werkstück selbst halten und handhaben (sofern er mit einem Greifer ausgestattet ist) oder in Verbindung mit Positionierern arbeiten, um alle Oberflächen optimal der Plasmadüse für eine vollständige und gleichmäßige Behandlung zu präsentieren.

2. Maximale Präzision und Prozesskontrolle:

  • Gleichbleibender Abstand und Winkel: Der Roboter hält während des gesamten Weges einen präzisen, programmierbaren Abstand und einen optimalen Winkel zwischen der Plasmadüse und der Zieloberfläche aufrecht, wodurch eine gleichmäßige Behandlungsintensität gewährleistet und Schwachstellen vermieden werden, die bei manuellen oder weniger präzisen Systemen häufig auftreten.
  • Mikrozonenbehandlung: Ermöglicht eine hochpräzise Plasmabehandlung genau der Bereiche, die verklebt oder beschichtet werden müssen, und schützt so empfindliche angrenzende Bauteile vor potenzieller Plasmaeinwirkung. Entscheidend für dicht gepackte Elektronik.
  • Nahtloser Übergang: Der Roboter kann innerhalb von Millisekunden zwischen verschiedenen Werkzeugen wechseln (Plasmadüse zu Dispenser) oder einen Kombinationskopf einsetzen, wodurch die Zeit zwischen Oberflächenaktivierung und Klebstoff-/Dichtstoffauftrag minimiert wird. Dies ist entscheidend, da aktivierte Oberflächen mit der Zeit verschleißen können.

3. Verbesserte Effizienz und höherer Durchsatz in komplexen Produktionslinien:

  • Einzelstationsverarbeitung: Kombiniert Vorbehandlung und Dosierung in einem einzigen Robotervorgang, wodurch separate Stationen entfallen, die Teilehandhabung, die Transferzeiten und das Risiko einer Kontamination zwischen den Arbeitsschritten reduziert werden.
  • Optimierte Zykluszeiten: Präzise Pfadoptimierung und schnelle Roboterbewegung minimieren unnötige Bewegungen und beschleunigen so den gesamten Prozesszyklus.
  • Variabilität der Handhabung: Lässt sich problemlos an unterschiedliche Teilenummern oder Varianten innerhalb einer Produktfamilie anpassen, indem einfach ein neues Programm geladen wird; ideal für Produktionslinien mit gemischten Modellen oder hoher Variantenvielfalt ohne physische Umrüstung.

4. Reduzierter Platzbedarf und geringerer Kapitalaufwand:

  • Platzersparnis: Dadurch entfällt die Notwendigkeit separater Plasma-Vorbehandlungsstationen und der dazugehörigen Förderbänder oder Übergabemechanismen.
  • Gemeinsame Infrastruktur: Nutzt die vorhandenen Robotersteuerungen, Sicherheitssysteme und gegebenenfalls Bildverarbeitungssysteme, die für die Dosierung verwendet werden, wodurch die Gesamtsystemkomplexität und die Kosten im Vergleich zu einem eigenständigen Plasma + separatem Dosierroboter/Zelle reduziert werden.

5. Überragende Qualität und Rückverfolgbarkeit:

  • Absolute Prozesswiederholbarkeit: Jedes Teil durchläuft identische Bearbeitungs- und Dosierwege, die mit robotergestützter Präzision programmiert und ausgeführt werden. Dadurch werden menschliche Fehlerquellen ausgeschlossen.
  • Integrierte Überwachung und Datenprotokollierung: Robotersteuerungen können Plasmaparameter (Leistung, Gasdurchfluss, Behandlungszeit/-geschwindigkeit) protokollieren. neben Dosierparameter (Druck, Zeit, Volumen, Weg) für jedes einzelne Teil, wodurch eine umfassende Rückverfolgbarkeit gewährleistet und eine fortschrittliche Prozesskontrolle (SPC) ermöglicht wird.
  • Reduzierte Defekte: Minimiert Haftungsfehler, die durch unvollständige oder uneinheitliche Behandlung oder eine zu lange Zeitspanne zwischen Behandlung und Applikation verursacht werden.

6. Skalierbarkeit und Zukunftssicherheit:

  • Modulare Erweiterung: Zusätzliche Roboterzellen mit integriertes Plasma/Dosiersystem können bei steigendem Produktionsvolumen hinzugefügt werden.
  • Anpassungsfähigkeit: Dieselbe Roboterplattform kann potenziell in Zukunft für völlig neue Produkte oder Prozesse umprogrammiert werden, wodurch der Return on Investment maximiert wird.

Wichtigste Anwendungsbereiche, die von der Plasma-Dosierung mit Roboterarm profitieren:

  • Komplexe Elektronikmontage: Unterfüllung bei Multi-Die-Gehäusen, Chipmontage auf nicht-planaren Substraten, präzise konforme Beschichtung auf komplexen Leiterplatten, EMI-Dichtungsauftrag in engen Räumen.
  • Fahrzeugsensoren und -beleuchtung: Verkleben von LiDAR-/Radar-/Kameragehäusen (oft komplexe Formen, interne Strukturen), Abdichten komplexer Scheinwerfer-/Rücklichtbaugruppen, Aufbringen von Klebstoffen auf Sensorhalterungen.
  • Medizinische Geräte: Verbinden von Kathetern, Spritzen, komplexen Flüssigkeitskartuschen, Endoskopkomponenten und hermetische Abdichtung von Gehäusen mit komplizierten Geometrien.
  • Präzisionsoptik und Photonik: Verkleben von Linsen, Prismen und Laserkomponenten, die Präzision im Mikrometerbereich und kontaminationsfreie Oberflächen erfordern.
  • Luft- und Raumfahrtverbundwerkstoffe: Reparatur, Verklebung und Abdichtung komplexer Verbundstrukturen, bei denen die Oberflächenvorbereitung von entscheidender Bedeutung ist.

Schlüssellink Lösungen für atmosphärische Plasmalösungen, In Kombination mit Roboterarmen und Dosiersystemen bieten sie beispiellose Flexibilität, Präzision und Effizienz für die Massenproduktion komplexer Produkte. Qualität, Ausbeute und Durchsatz werden deutlich gesteigert, während gleichzeitig Platzbedarf und Kosten für komplexe Oberflächenbehandlungen reduziert werden. Diese Integration ist besonders leistungsstark bei komplexen Bauteilgeometrien, wenn höchste Präzision und Produktionsflexibilität unerlässlich sind.

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