Atmosphärische und Vakuumplasmatechnologie ermöglichen die gezielte Einstellung der Oberflächeneigenschaften hin zu hydrophilen (wasseranziehenden) oder hydrophoben (wasserabweisenden) Eigenschaften, abhängig von den Behandlungsbedingungen. Bei der Standard-Plasmaaktivierung mit Sauerstoff oder Luft werden polare funktionelle Gruppen in die Oberfläche eingebracht. Dies erhöht die Oberflächenenergie und macht die Oberfläche hydrophiler, was die Benetzbarkeit und Haftung verbessert. Umgekehrt lassen sich Plasmaprozesse durch den Einsatz spezifischer Gase oder Nachbehandlungschemikalien so gestalten, dass die Oberflächenenergie reduziert und hydrophobe Effekte erzeugt werden. Dadurch perlen Flüssigkeiten ab und verlaufen weniger schnell. Atmosphärisches Plasma ermöglicht die schnelle, direkte Anpassung der Oberflächeneigenschaften, während Vakuumplasma eine hochkontrollierte und gleichmäßige Modifizierung in einer geschlossenen Kammer erlaubt. Diese Vielseitigkeit erlaubt die präzise Abstimmung des Oberflächenverhaltens für Anwendungen von Beschichtungen und Bedruckungen bis hin zu Antifouling- oder feuchtigkeitsbeständigen Oberflächen.
Plasmasysteme von Keylink Die hydrophoben und hydrophilen Oberflächeneigenschaften lassen sich durch die präzise Steuerung der Prozessparameter von Atmosphären- und Vakuumplasmen sowie der Gaschemie gezielt beeinflussen, um die Oberflächenenergie anzupassen und so je nach Anwendung entweder eine verbesserte Benetzbarkeit oder eine Wasserabweisung zu erzielen.

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